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In den meisten Fällen kann sich der Weisheitszahn nicht schön in die Zahnreihe einordnen, da der Mensch zu wenig Platz im Kiefer hat. Deshalb bleibt er teilweise oder ganz im Knochen zurück (teilretiniert oder retiniert).

Wenn die Weisheitszähne sich nicht schön einordnen können wird meistens eine Entfernung empfohlen. Wenn sich die Weisheitszähne in die Zahnreihe schön einordnen können oder retiniert sind können sie auch belassen werden.

Der beste Zeitpunkt die Zähne entfernen zu lassen ist bis zum 25. Lebensjahr erreicht. Die Zahnextraktion macht aus folgenden Gründen Sinn:

  • Durch eine ungünstige Lage des Zahnes können sich Schmutznischen bilden, die man zu Hause nur schwer reinigen kann. Diese führen zu einem erhöhtem Kariesrisiko.
  • Entzündungen des Zahnfleisches durch Speisereste, die sich festsetzen
  • Durch das Drücken des Weisheitszahnes in das umliegende Gewebe können benachbarte Wurzeln resorbiert (aufgelöst) werden.
  • Es können Zysten entstehen, die zwar gutartig sind, aber Knochendefekte verursachen können.

Je nach Lage und Schwierigkeitsgrad behalten wir es uns vor, die Patienten zu einem Kieferchirurgen zu überweisen.

Die Entfernung wird mit einer lokalen Betäubung gemacht. Nach der Extraktion können Schmerzen, Schwellungen, Nachblutungen, eingeschränkte Mundöffnung und Hämatome auftreten. Direkt nach der Entfernung wird empfohlen die Wundgebiete von aussen zu kühlen. Die Symptome klingen nach ein paar Tagen bis spätestens einer Woche wieder ab

Bei Fragen und Unklarheiten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Maria Mlinarevic, Dentalassistentin EFZ / dipl. Praxismanagerin SDC

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Zahnseide https://backup.loewenzahni.ch/zahnseide/ Tue, 07 Apr 2020 09:23:35 +0000 https://www.loewenzahni.ch/?p=1048 Nach einigen fast unwirklichen Tagen zu Hause, wurde mir plötzlich bewusst, dass ich ja die Zahnseide gar nicht benutzt habe und das als Prophylaxe Assistentin! 

Üblicherweise benutze ich die Zahnseide immer mittags nach dem Zähneputzen. Aber irgendwie scheint mit dem Corona-Virus, dem Verbot von Patientenbehandlungen in der Praxis (ausser Notfällen) und der entsprechenden Zwangspause, mein üblicher Tagesablauf etwas durcheinander geraten zu sein. Selbstverständlich – erst einmal entdeckt – ist die Zahnseide jetzt wieder täglich im Einsatz!

Inmitten des dahinplätschernden Alltages zu Hause, ein Aufruf vom Chef, mit der Bitte an uns, einen Blog zu schreiben – Futter für unsere Webseite 🙂

Na, da möchte ich mich doch gleich mal dem Thema «Zahnseide» widmen.

Ja, ich weiss – die ist unglaublich beliebt 😊 und das auch schon sehr lange, denn die Zahnseide wurde bereits 1815 in Amerika erfunden.

Leider bleibt die bahnbrechende Umsetzung in unseren Badezimmern aber noch immer aus.

Der Gesamtjahresverbrauch an Zahnseide liegt im Durchschnitt bei lediglich 1.5 Metern pro Kopf/Jahr. Laut Empfehlung sollten wir unsere Zahnzwischenräume aber täglich fädeln, dann hätten wir einen Verbrauch von 180 Metern! pro Mund und Jahr.

Woran liegts? Wie können wir uns selbst motivieren, Zahnseide täglich zu verwenden? Vielleicht mit einem Perspektivenwechsel und einer anderen Sichtweise?

Zahnseide nur an besonderen Tagen, zu besonderen Anlässen – viele Menschen sehen das so, betrachten Zahnseide nur als „Goody“ das man hin und wieder mal in Anspruch nimmt.

Aber Zahnseide sollte keine zusätzliche Behandlung sein. Sinnvoller und deutlich wirksamer ist es, die Zahnseide nicht als „Highlight“ der Woche oder etwas ähnliches zu betrachten, sondern als selbstverständlichen Teil der Zahnpflege. Wer zusätzlich zum täglichen Zähneputzen auf den regelmässigen Einsatz von Zahnseide setzt, hat deutlich bessere Karten, für sehr lange Zeit gesunde und gepflegte Zähne zu haben!

Tipp:

Die Zahnseide sichtbar im Bad aufstellen, wenn ich das Bad betrete, fällt gleich mein Blick darauf – dann entnehme ich der Packung einen Faden und beginne zu flossen 😊 Die „Seidenmüdigkeit“ kann Folgen für die dentale Hygiene haben. Mit herkömmlichen Bürsten lassen sich nämlich nur 70 Prozent der Zahnoberflächen erreichen.

Daher bieten die anderen 30 Prozent ein perfektes Versteck für bakteriellen Zahnbelag. Die Anwendung gilt deshalb als Vorbeugung gegen Zahnfleischentzündungen und Karies in den Zwischenräumen.

Genau, jetzt kommen noch die ganzen Gegenargumente und Schlagwörter wie:

  • Zahnseide ist schädlich
  • was die Zahnfee uns verschweigt
  • Nylonmesser im Mund

Oder:

Zahnseide ist wirkungsvoll, doch ihre Anwendung birgt Risiken. Falsche Handhabung kann zu Verletzungen des Zahnfleisches führen – so eine amerikanische Studie. Das freut diejenigen, die mit der Seide ihre Probleme haben – und das sind nicht wenige. Allein die Tatsache, dass es insgesamt 30 Zahnzwischenräume «durchzufädeln» gilt, wirkt abschreckend.

Zahnseide steht immer wieder mal in der Kritik.

Diverse wissenschaftliche Studien kommen zum Schluss, dass das Verwenden von Zahnseide nur einen geringfügigen Unterschied macht.

Die Studienlage ist aber unsicher. Der untersuchte Zeitraum ist bei den Studien zu kurz, um eine langfristige Wirkung festzustellen. Zudem ist es allgemein schwierig, den Effekt der Zahnseide für eine Studie zu isolieren.

Ernährung, allgemeine Gesundheit und Mundgesundheit, oder auch das Alter haben auch einen wesentlichen Einfluss auf den Zustand der Zwischenräume.

Mir persönlich reicht die eigene Erfahrung: Ich glaube jeder hat das schon mal erlebt, dass, wenn man die Zahnseide nur mal ab und zu verwendet, dass sie nachher übel riecht.

Das ist normal – Sie haben mit der Zahnseide Speisereste aus den Zahnzwischenräumen entfernt, bei denen Bakterien schon den Zersetzungsprozess in Gang gesetzt haben. Wenden Sie die Zahnseide jedoch regelmässig an, dann verschwindet der üble Geruch mit der Zeit und in vielen Fällen auch der unangenehme Mundgeruch!

Zahnseide – die richtige Technik:


Nehmen Sie ein ca. 50 Zentimeter langes Stück Zahnseide und wickeln Sie die Enden um die Mittelfinger oder Zeigefinger, sodass zwischen den Händen ein ca. 10 Zentimeter gespannter Faden übrig bleibt.

Die gespannte Zahnseide wird über die Daumen gelegt, damit sie sicher durch die Zahnzwischenräume geführt werden kann.

Dieses Fadenstück wird nun im gespannten Zustand in einen Zahnzwischenraum eingeführt. Bei engen Stellen kann die Zahnseide durch leichtes vor- und zurückbewegen besser zwischen die Zähne gelangen.

Legen Sie den Faden nun um den Zahn. Bewegen Sie dann die Zahnseide an den Zahnflächen auf und ab. Dabei soll die Zahnseide Kontakt zu den Zähnen haben, damit die Zahnbeläge effektiv abgetragen werden.


Ziehen Sie die Zahnseide jetzt in gespannten Zustand wieder aus dem Zahnzwischenraum heraus. Bevor Sie mit der Reinigung des nächsten Zahnzwischenraums beginnen, wickeln Sie die Zahnseide ein Stück weiter. So verwenden Sie stets eine saubere Zahnseide. Führen Sie diesen Bewegungsablauf für jeden Zahnzwischenraum aus.

Zahnseide: Verschiedene Arten

Ungewachste Zahnseide:

  • fasert bei der Anwendung auf und sorgt für besonders gründlichen Reinigungseffekt
  • – schwierigere Anwendung

Gewachste Zahnseide:

  • dünner Wachsfilm ermöglicht gute Gleitfähigkeit

Zudem sind auch Zahnseiden mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen oder mit Fluoridbeschichtungen erhältlich. Probieren sie einfach verschiedene Varianten aus und entscheiden Sie sich für die Zahnseide, mit der Sie am besten zurechtkommen.

Und wie schon Einstein wusste: „Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen“

Also, wenn Sie noch Fragen haben – wir freuen uns auf Sie und beraten Sie auch gerne persönlich in unserer Praxis.

Gaby Sturzenegger, Prophylaxeassistentin

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Zwei Wege zum Zahnverlust https://backup.loewenzahni.ch/zwei-wege-zum-zahnverlust/ Mon, 06 Apr 2020 08:18:09 +0000 https://www.loewenzahni.ch/?p=1041

Deshalb ist die persönliche Prophylaxe von zentraler Bedeutung:

  • Zähne putzen: 2-3x täglich (inkl. Zunge)
  • Zahn-Zwischenraumreinigung: 1x täglich (mit den empfohlenen Hilfsmittel)
  • fluoridhaltige Spüllösung: 1x täglich oder fluoridhaltiger Gelée: 1x pro Woche
  • Ernährung: reduzierter Zucker- und Säurekonsum
  • regelmässige Kontrolluntersuchung

Übrigens: Wussten Sie…

Eine gute Mundhygiene wirkt sich auch positiv auf die Allgemeingesundheit aus.

Gute Gesundheit wünscht Ihnen

Larissa Hafner,
dipl. Dentalhygienikerin HF

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Milchzähne https://backup.loewenzahni.ch/milchzaehne/ Tue, 03 Sep 2019 18:35:20 +0000 http://www.loewenzahni.ch/?p=1011 Milchgebiss –Bleibendes Gebiss

Der Säugling bildet im Laufe seines Lebens zunächst ein Milchgebiss welches beim Heranwachsen durch das bleibende Gebiss ersetzt wird.

Das Milchgebiss wird als einziges „Organ“ im Laufe des Lebens komplett ersetzt. Das temporäre Milchgebiss ist für die Entwicklung wichtig, weil der Kiefer eines Babys zu klein wäre für die bleibenden Zähne.

Das Milchgebiss besteht aus 20 Zähnen und zwar fünf in jedem Quadranten.

Das Milchgebiss sowie auch das bleibende Gebiss werden in vier Quadranten unterteilt. Der Name Milchgebiss kommt daher, weil die Milchzähne bläulich-weiss sind und eine mögliche Erklärung ist, dass sich das Baby sich ausschliesslich von Muttermilch ernährt.

Die bleibenden Zähne sind ein Hartgebilde welche sich in der Mundhöhle des Menschen befinden. Ab dem 6. Lebensjahr beginnt das Kleinkind die Milchzähne durch die bleibenden Zähne zu ersetzen. Ein Erwachsener besitzt im vollständigen bleibenden Gebiss im Normalfall 28 bzw. 32 Zähne. Jedoch können einzelne oder mehrere Zähne nicht angelegt sein. Das bedeutet, dass dort bereits im Mutterleib kein Zahnkeim gebildet wurde, aus dem später der bleibende Zahn hätte entwickelt werden sollen.

Das “Wechselgebiss” im Röntgenbild (nur eine Seite) mit Milchzähnen und bleibende Zähnen:

Maria Mlinarevic

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Schöne und gesunde Zähne….. https://backup.loewenzahni.ch/schoene-und-gesunde-zaehne/ Thu, 28 Jun 2018 16:43:45 +0000 http://www.loewenzahni.ch/?p=962 Schöne und gesunde Zähne…….bis ins hohe Alter

 Jeder hätte gerne auch noch im hohen Alter gesunde und strahlende Zähne.

Grundsätzlich ist das auch kein Problem, es setzt allerdings eine optimale Pflege der Zähne voraus. Denn nur so kann man die am häufigsten vorkommenden Zahnerkrankungen, wie beispielweise Parodontitis und Karies, vermeiden. Es reicht allerdings nicht aus, die Zähne nur zu putzen, auch wenn man es noch so gut macht. Im Mund gibt es bestimmte Bereiche, die nur äusserst schwer zu erreichen sind. Am Zahnfleischrand und in den Zwischenräumen der Zähne werden nur 60 Prozent der Zahnfläche erreicht, selbst elektrische Zahnbürsten schaffen nicht viel mehr, auch wenn es in der Werbung immer versprochen wird. An den verbleibenden Stellen sammeln sich Zahnstein, Essensreste und Bakterien an, welche zur Entzündung und somit zu einem möglichen Verlust der Zähne führen können.

 

Regelmässige professionelle Zahnreinigung ist das A und O für gesunde Zähne

Experten empfehlen, die Zähne ein bis zweimal im Jahr professionell durch eine Dentalhygienikerin oder Prophylaxeassistentin reinigen zu lassen; liegt eine Parodontitis vor, sollten die Zähne sogar häufiger professionell gereinigt werden. Der Abstand kann dann auch 3 -4 Monate sein.

Mithilfe einer professionellen Reinigung werden nicht nur Bakterien und Zahnstein entfernt, auch unschöne Flecken und Verfärbungen lassen sich meist beseitigen. Während der Behandlung entfernt die Prophylaxeassistentin mit speziellen Verfahren und Instrumenten störende und krankmachende Beläge. Sie instruiert die Patienten und klärt sie auf. Auf diese Weise wird die Ästhetik verbessert, Karies und Parodontitis vorgebeugt.

 

Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen motivieren, dass man eben nicht nur zum Zahnarzt gehen sollte, wenn schon Schmerzen da sind, sondern dass wir gemeinsam vorher schauen dass keine entstehen.

Mirela Sarcevic

 

 

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Warum Fluorid? https://backup.loewenzahni.ch/warum-fluorid/ Sat, 11 Nov 2017 14:49:38 +0000 http://www.loewenzahni.ch/?p=936 Fluoride sind die Salze von Fluorwasserstoffsäure. Sie kommen überall in der Natur vor, zum Beispiel im Schwarztee, Fisch, Muscheln oder Mineralwasser.

In den Zahncremes schützt das Fluorid die Zähne vor Karies.

Die allgegenwärtigen Bakterien im Mund verwandeln Zucker in Säuren. Diese Säuren greifen den Zahn an.Der Speichel sorgt für eine gewisse Re-Mineralisierung. Doch bei zu viel Zuckerzufuhr schafft er dies nicht mehr.Hier kommt nun die Fluoridhaltige Zahnpasta ins Spiel. Das Fluorid legt sich wie ein Schutzfilm in Form einer Calciumfluorid-Schicht um die Zähne. Es reduziert so die Schädigung durch Säure an den Zähnen und sorgt dafür, dass die festigenden Mineralien im Zahnschmelz bleiben.

Nicht nur in Zahncremes findet man Fluorid. Auch das Speisesalz mit der grünen Markierung enthält Fluorid.

Auch gemäss NZZ ist der Befall von Karies um 90 Prozent zurückgegangen als man vor 40 Jahren in den Schulen mit der Kariesvorsorge begann. Das hat Auswirkungen, die bis weit ins Erwachsenenalter spürbar sind.  Mittlerweile kann nachweislich die Bevölkerungsgruppe der über 50-Jährigen von der in den 1960er Jahren begonnenen Kariesvorsorge profitieren. Diese Generation wird grösstenteils eines Tages den Eintritt in ein Pflegeheim antreten mit eigenen Zähnen!

 

Ich denke Fluorid in der richtigen Menge anzuwenden ist ungefährlich. Nur in ständiger sehr hoher Dosierung, wenn es verschluckt wird, kann das Fluorid schädlich sein. Bei normaler Anwendung von Zahnpasta, Zahnspülung oder Fluoridgelée besteht kein Risiko. Bis eine gesundheitliche Gefährdung eines Erwachsenen auftritt müsste über längere Zeit mindestens 10mg Fluorid täglich aufgenommen werden.

Es ist ratsam bei Kleinkindern die Fluoridzufuhr etwas zu begrenzen:

Während der Zahnbildung kann sich das Fluorid in den Schmelz lagern. Dadurch kann sich Fluorose bilden, die sich mit weissen Flecken oder Streifen auf den Zähnen äussert.
Deshalb sollte man bis 6 Jahren auch die Kinderzahnpasta benützen. Diese enthält weniger Fluorid.

Es gibt wohl keine zweite Substanz, deren Wirkungsweise auf den menschlichen Organismus so umfassend untersucht worden ist, wie das Fluorid. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass es an vielen Stellen auf der Welt Gebiete gibt, in denen das Wasser natürlicherweise unterschiedlich hohe Fluoridmengen enthält. Die dort lebenden Menschen konsumieren dieses Wasser seit Generationen. In einer grossen Zahl unterschiedlicher und voneinander unabhängiger Studien konnte immer wieder bestätigt werden, dass die für unsere geographischen Breiten und unsere Ernährungsweise empfohlene Fluoridergänzung allgemeinmedizinisch absolut unbedenklich ist.                      (Quellenangabe:  PA-Skript 14.7.2005)

 

Empfohlene tägliche Fluoridaufnahme durch Nahrung und Produkte:

Alter/ Gewicht Fluorid in mg/ Tag
6 Monate / ca. 6 Kg

ab 6 Jahren

max. 0.25

1.5-4

 

Die täglich schätzungsweise eingenommene Dosis eines Erwachsenen liegt bei ca. bei 0.4-1.5 mg, ist also eher etwas zu gering.

 

Fluorid Menge in Produkten:

  • Kinderzahnpasta: 0.025% Fluorid, Inhalt 100ml: Fluorid pro Tube= ca. 22.5mg Fluorid
    Beim 2 jährigen Kind wird bei der Einnahme einer ganzen Tube die wahrscheinlich toxische Dosis nicht erreicht.
  • Erwachsenen Zahnpasta: 0.14% Fluorid, Inhalt 75ml: Fluorid pro Tube= ca. 100-125mg Fluorid
          Achtung:
    Bei einem 2 jährigen Kind genügt schon eine halbe Tube um die wahrscheinlich toxische Dosis zu erreichen.
  • Fluorid Spüllösungen 0.025% Fluorid, Inhalt 400ml: Fluorid pro Flasche= ca. 100mg Fluorid
  • Elmex Fluorid Gelée 1.25% Fluorid, Inhalt 25g: Fluorid pro Tube= ca. 312.5mg Fluorid
    (Quellenangabe PA-Skript 14.7.2005)

 

Nicole Florio

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Der ungebremste Konsum von Haushaltszucker https://backup.loewenzahni.ch/der-ungebremste-konsum-von-haushaltszucker/ Fri, 14 Jul 2017 09:03:35 +0000 http://www.loewenzahni.ch/?p=920 „Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück“ (indisches Sprichwort)

 

Schöne Zähne und ein tolles Lachen nehmen einen erheblichen Stellenwert in unserem Leben ein. Sie sind unser individuelles Aushängeschild!

Und trotzdem:

Karies haben 98% der Menschen in der westlichen Konsumgesellschaft und ist somit die weit verbreitetste Krankheit.

< Aber nur 35% der Menschheit auf der Erde sind davon betroffen. Also auf 20% der westlichen Bevölkerung lasten 80% Karies! (Der Mund als Ort der Heilung)>

WHO

Empfiehlt höchstens 5-10% der täglichen Kalorien in Form von Zucker aufzunehmen – also etwa 8 Würfelzucker pro Tag für den Erwachsenen über den ganzen Tag verteilt.

40kg Zucker schafft es der Durchschnittsschweizer pro Jahr! Das entspricht pro Person von einem Zuckerverbrauch von etwa 37 Würfelzuckern täglich.

Dieser ungebremste hohe Konsum von Haushaltszucker schädigt nicht nur unsere Zähne sondern kann folgende Erkrankungen auslösen:

  • Übergewicht
  • Diabetes
  • Arterienverkalkungen
  • Herzerkrankungen
  • Schlaganfälle.

Zuckerüberschuss in der Nahrung ist nicht nur in den Süssigkeiten zu suchen, insbesondere der versteckte Zucker ist besonders gefährlich!

Beispiele von versteckten Zuckerfallen:

Danone Activia Jogurt                     5,5 Würfelzucker

Jogurt-Drink 400ml                         16 Würfelzucker /doppelt so viel wie WHO empfiehlt

Instant Cappuccino 1Dose             31 Würfelzucker

Sekt (süss), 0.2liter                           7 Würfelzucker

1 Müsliriegel                                      3 Würfelzucker

usw…….

 

Statt Würfelzucker schenken wir uns doch lieber eine Portion Achtsamkeit beim Essen

Wir sollten uns nicht nur mit dem „was“ wir essen beschäftigen  sondern auch mit dem „wie“!

  • Sich Zeit nehmen beim Essen
  • Saisonal und regional einkaufen: Die Natur bietet eine solche Vielfalt an Lebensmittel, die alle wie gemacht für uns sind!
  • Bunte Obst und Gemüsesorten
  • Frisch und selbst zubereitetes Essen schmeckt am besten
  • Nahrungsmittel zu „Lebens-Mittel“ machen. (Volker Laue)

 

Zahlen sind eigentlich nicht so mein Ding, aber ich hoffe, dass ich Ihr Interesse und Aufmerksamkeit doch etwas wecken konnte! Falls Sie noch Lust auf mehr haben und weiterlesen mögen, hab ich noch mehr zahlen, die aber nichts mit den Zähnen zu tun hat.

Alles eine Frage der Perspektive:

Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermassen zusammengesetzt:

61 der Bewohner kommen aus Asien, 13 aus Afrika, 12 aus Europa, 8 aus Südamerika, Zentralamerika, 5 aus den Vereinigten Staaten, 1 aus Ozeanien.

50 Menschen in dem Dorf haben oft oder immer Hunger,

20 Menschen sind stark unternährt,

nur 30 Menschen haben immer genug zu essen.

25 Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser,

40 Menschen haben keinen Zugang zu Sanitäreinrichtungen,

34 Menschen haben keinen Strom.

32 Menschen atmen ungesunde, verschmutzte Luft ein

>Alle Angaben stammen aus David J. Smith Buch: Wenn die Welt ein Dorf wäre…<

 

Gabi Sturzenegger

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Dr. Peter Bronwasser an der IDS 2017 in Köln https://backup.loewenzahni.ch/dr-peter-bronwasser-an-der-ids-2017-in-koeln/ Wed, 12 Jul 2017 06:30:33 +0000 http://loewenzahni.ch/wp/?p=864 Vom 23.-25. März 2017 war Dr. Peter Bronwasser als Fachexperte für die Firma Dentsply/Sirona an der internationalen Dentalschau in Köln im Einsatz.
Er repräsentierte vor allem die Tochterfirma Sicat mit ihrer digitalen Applikation Sicat Air und der darauf resultierenden Optisleep Schiene.

Da er zu den ersten Zahnärzten gehörte, welche diese Technik anwenden, war sein Knowhow bei den zahlreichen interessierten Kollegen sehr gefragt.

Die Internationale Dentalschau in Köln ist die weltweit größte Fachmesse in der dentalen Branche. Über 2‘300 Aussteller (!!) aus aller Welt präsentieren
jeweils alle zwei Jahre ihre Neuigkeiten. Die zahlreichen Fachbesucher haben die Gelegenheit Geräte und Produkte an Ort zu vergleichen.

Für die 155‘000 Besucher aus 157 Ländern wurden keine Mühen gescheut, es wurden sogar voll funktionsfähige Behandlungseinheiten aufgebaut und
Live-Behandlungen durchgeführt.

So gibt es von den großen Behandlungseinheiten bis zu den kleinen Milchzahnboxen alles zu begutachten und am liebsten natürlich gleich zu bestellen…..

Ursula Bronwasser

 

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