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Der Säugling bildet im Laufe seines Lebens zunächst ein Milchgebiss welches beim Heranwachsen durch das bleibende Gebiss ersetzt wird.
Das Milchgebiss wird als einziges „Organ“ im Laufe des Lebens komplett ersetzt. Das temporäre Milchgebiss ist für die Entwicklung wichtig, weil der Kiefer eines Babys zu klein wäre für die bleibenden Zähne.
Das Milchgebiss besteht aus 20 Zähnen und zwar fünf in jedem Quadranten.

Das Milchgebiss sowie auch das bleibende Gebiss werden in vier Quadranten unterteilt. Der Name Milchgebiss kommt daher, weil die Milchzähne bläulich-weiss sind und eine mögliche Erklärung ist, dass sich das Baby sich ausschliesslich von Muttermilch ernährt.
Die bleibenden Zähne sind ein Hartgebilde welche sich in der Mundhöhle des Menschen befinden. Ab dem 6. Lebensjahr beginnt das Kleinkind die Milchzähne durch die bleibenden Zähne zu ersetzen. Ein Erwachsener besitzt im vollständigen bleibenden Gebiss im Normalfall 28 bzw. 32 Zähne. Jedoch können einzelne oder mehrere Zähne nicht angelegt sein. Das bedeutet, dass dort bereits im Mutterleib kein Zahnkeim gebildet wurde, aus dem später der bleibende Zahn hätte entwickelt werden sollen.
Das “Wechselgebiss” im Röntgenbild (nur eine Seite) mit Milchzähnen und bleibende Zähnen:

Maria Mlinarevic
]]>Jeder hätte gerne auch noch im hohen Alter gesunde und strahlende Zähne.
Grundsätzlich ist das auch kein Problem, es setzt allerdings eine optimale Pflege der Zähne voraus. Denn nur so kann man die am häufigsten vorkommenden Zahnerkrankungen, wie beispielweise Parodontitis und Karies, vermeiden. Es reicht allerdings nicht aus, die Zähne nur zu putzen, auch wenn man es noch so gut macht. Im Mund gibt es bestimmte Bereiche, die nur äusserst schwer zu erreichen sind. Am Zahnfleischrand und in den Zwischenräumen der Zähne werden nur 60 Prozent der Zahnfläche erreicht, selbst elektrische Zahnbürsten schaffen nicht viel mehr, auch wenn es in der Werbung immer versprochen wird. An den verbleibenden Stellen sammeln sich Zahnstein, Essensreste und Bakterien an, welche zur Entzündung und somit zu einem möglichen Verlust der Zähne führen können.
Regelmässige professionelle Zahnreinigung ist das A und O für gesunde Zähne
Experten empfehlen, die Zähne ein bis zweimal im Jahr professionell durch eine Dentalhygienikerin oder Prophylaxeassistentin reinigen zu lassen; liegt eine Parodontitis vor, sollten die Zähne sogar häufiger professionell gereinigt werden. Der Abstand kann dann auch 3 -4 Monate sein.
Mithilfe einer professionellen Reinigung werden nicht nur Bakterien und Zahnstein entfernt, auch unschöne Flecken und Verfärbungen lassen sich meist beseitigen. Während der Behandlung entfernt die Prophylaxeassistentin mit speziellen Verfahren und Instrumenten störende und krankmachende Beläge. Sie instruiert die Patienten und klärt sie auf. Auf diese Weise wird die Ästhetik verbessert, Karies und Parodontitis vorgebeugt.
Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen motivieren, dass man eben nicht nur zum Zahnarzt gehen sollte, wenn schon Schmerzen da sind, sondern dass wir gemeinsam vorher schauen dass keine entstehen.
Mirela Sarcevic
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In den Zahncremes schützt das Fluorid die Zähne vor Karies.
Die allgegenwärtigen Bakterien im Mund verwandeln Zucker in Säuren. Diese Säuren greifen den Zahn an.Der Speichel sorgt für eine gewisse Re-Mineralisierung. Doch bei zu viel Zuckerzufuhr schafft er dies nicht mehr.Hier kommt nun die Fluoridhaltige Zahnpasta ins Spiel. Das Fluorid legt sich wie ein Schutzfilm in Form einer Calciumfluorid-Schicht um die Zähne. Es reduziert so die Schädigung durch Säure an den Zähnen und sorgt dafür, dass die festigenden Mineralien im Zahnschmelz bleiben.
Nicht nur in Zahncremes findet man Fluorid. Auch das Speisesalz mit der grünen Markierung enthält Fluorid.
Auch gemäss NZZ ist der Befall von Karies um 90 Prozent zurückgegangen als man vor 40 Jahren in den Schulen mit der Kariesvorsorge begann. Das hat Auswirkungen, die bis weit ins Erwachsenenalter spürbar sind. Mittlerweile kann nachweislich die Bevölkerungsgruppe der über 50-Jährigen von der in den 1960er Jahren begonnenen Kariesvorsorge profitieren. Diese Generation wird grösstenteils eines Tages den Eintritt in ein Pflegeheim antreten mit eigenen Zähnen!
Ich denke Fluorid in der richtigen Menge anzuwenden ist ungefährlich. Nur in ständiger sehr hoher Dosierung, wenn es verschluckt wird, kann das Fluorid schädlich sein. Bei normaler Anwendung von Zahnpasta, Zahnspülung oder Fluoridgelée besteht kein Risiko. Bis eine gesundheitliche Gefährdung eines Erwachsenen auftritt müsste über längere Zeit mindestens 10mg Fluorid täglich aufgenommen werden.
Es ist ratsam bei Kleinkindern die Fluoridzufuhr etwas zu begrenzen:
Während der Zahnbildung kann sich das Fluorid in den Schmelz lagern. Dadurch kann sich Fluorose bilden, die sich mit weissen Flecken oder Streifen auf den Zähnen äussert.
Deshalb sollte man bis 6 Jahren auch die Kinderzahnpasta benützen. Diese enthält weniger Fluorid.
Es gibt wohl keine zweite Substanz, deren Wirkungsweise auf den menschlichen Organismus so umfassend untersucht worden ist, wie das Fluorid. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass es an vielen Stellen auf der Welt Gebiete gibt, in denen das Wasser natürlicherweise unterschiedlich hohe Fluoridmengen enthält. Die dort lebenden Menschen konsumieren dieses Wasser seit Generationen. In einer grossen Zahl unterschiedlicher und voneinander unabhängiger Studien konnte immer wieder bestätigt werden, dass die für unsere geographischen Breiten und unsere Ernährungsweise empfohlene Fluoridergänzung allgemeinmedizinisch absolut unbedenklich ist. (Quellenangabe: PA-Skript 14.7.2005)
Empfohlene tägliche Fluoridaufnahme durch Nahrung und Produkte:
| Alter/ Gewicht | Fluorid in mg/ Tag |
| 6 Monate / ca. 6 Kg
ab 6 Jahren |
max. 0.25
1.5-4 |
Die täglich schätzungsweise eingenommene Dosis eines Erwachsenen liegt bei ca. bei 0.4-1.5 mg, ist also eher etwas zu gering.
Fluorid Menge in Produkten:
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